Willkommen bei queerAltern Region Basel
Wir setzen uns fĂŒr ein selbstbestimmtes, sichtbares und vielfĂ€ltiges Leben im Alter ein â fĂŒr alle, die sich als Teil der queeren Community verstehen. Seit unserer GrĂŒndung im September 2021 engagieren wir uns gezielt fĂŒr die Region Basel.
Wir schaffen Begegnungen, stĂ€rken Netzwerke und setzen Impulse in den Bereichen queeres Wohnen, Pflege, Altersvorsorge und politische Teilhabe. Unser Ziel: Strukturen aufzubauen, die die BedĂŒrfnisse Ă€lterer queerer Menschen ernst nehmen â in der Gesellschaft, in Institutionen und in der Pflege.
queerAltern versteht sich als BrĂŒcke zwischen Zivilgesellschaft, Fachpersonen und EntscheidungstrĂ€ger:innen. Gemeinsam gestalten wir eine Zukunft, in der queeres Leben im Alter selbstverstĂ€ndlich ist.
Mit unseren Angeboten wollen wir Einsamkeit im Alter entgegenwirken, Gemeinschaft fördern und RĂ€ume schaffen,  in denen sich alle willkommen und verbunden fĂŒhlen.
Neue Mitglieder und Menschen jeden Alters, die sich aktiv einbringen möchten, sind bei uns herzlich willkommen.
Events
NEUIGKEITEN

RĂŒckblick: queerAltern Socin-Abend Januar 2026
Ein gelungener Auftakt ins neue Jahr! Rund 20 Personen waren beim ersten queerAltern Socin-Abend 2026 dabei und haben gemeinsam einen informativen, offenen und herzlichen Abend verbracht.
Dr. phil. + MLaw Jacqueline Frossard
sprach mit viel Klarheit und PraxisnĂ€he ĂŒber âVorsorgeauftrag und Patient:innenverfĂŒgung optimal eingesetztâ
â und beantwortete zahlreiche Fragen aus dem Publikum.
Die PrÀsentation zum Download
Danke an alle, die da waren â wir freuen uns auf das nĂ€chste Wiedersehen!

SRF-PODCAST » VERNETZUNG FĂRDERN: QUEER IM ALTER «
Queere Sichtbarkeit ĂŒber Generationen hinweg
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TRANS RIGHTS ARE HUMAN RIGHTS
Queere Sichtbarkeit ĂŒber Generationen hinweg
Liebe Mitglieder und Freund:innen von queerAltern Region Basel
Wie in den Medien zu lesen war, kommen die Rechte von trans* Personen in der Schweiz aktuell stark unter Druck. Aus Kreisen der Schweizerischen Volkspartei (SVP) wird konkret das Verbot der Behandlung von minderjĂ€hrigen trans* Personen gefordert. Das wĂŒrde bedeuten, dass keine Geschlechtsangleichungen fĂŒr Jugendliche mehr durchgefĂŒhrt werden könnten â mit weitreichenden Konsequenzen fĂŒr die psychische Gesundheit der Betroffenen.
Der Vorstand von queerAltern Region Basel steht fĂŒr eine trans-inklusive queere Community ein und hat mit Elisha Schneider und Udo Rauchfleisch sowohl die Perspektive der Betroffenen als auch die Expertise aus Fachkreisen im Vorstand vertreten.
Vor diesem Hintergrund erlauben wir euch, liebe Mitglieder, folgende Information zum Thema zukommen zu lassen:
Auf Bundesebene steht eine Debatte zu dem Thema wahrscheinlich diesen Herbst bevor.Â
Die politischen Forderungen der Gesundheitsdirektor:innen aus ZĂŒrich und Bern mit der oben genannten Forderung gehen von Argumenten aus, die aus medizinisch-psychologischer Sicht falsch sind:
Eine körperliche Behandlung wird frĂŒhestens beim Einsetzen der körperlichen PubertĂ€t begonnen (ab Tanner Stadium 2). Behandelt werden also nur Jugendliche, keine vorpubertĂ€ren Kinder, und auch diese erst nach sorgfĂ€ltiger AbklĂ€rung, Diagnostik und AufklĂ€rung. Nur wenn die Diagnose der Geschlechtsdysphorie gesichert ist, ein behandlungsbedĂŒrftiges Leiden besteht, kommen körperliche Behandlungen in Frage. Dies entspricht den internationalen Behandlungsstandards.Â
In der Regel werden zuerst PubertĂ€tsblocker eingesetzt; dies sind dieselben zugelassenen Medikamente, wie sie bei einer zu frĂŒh einsetzenden PubertĂ€t angewendet werden. Die Wirkungen davon sind reversibel, nach Absetzen der PubertĂ€tsblocker kann die PubertĂ€t normal durchlaufen werden. Verhindert werden jedoch irreversible Folgen der PubertĂ€t (Brustwachstum, Menarche, Stimmbruch, Bartwuchs etc.). Erst in einem spĂ€teren Schritt werden geschlechtsangleichende Hormone verabreicht, damit die dem empfundenen Geschlecht der Person entsprechende PubertĂ€t einsetzt. Operative Eingriffe sind erst der letzte Schritt und werden bei MinderjĂ€hrigen sehr selten durchgefĂŒhrt.
Wichtig zu verstehen ist, dass die nicht dem empfundenen Geschlecht entsprechende PubertĂ€t mit enormem Leid und lebenslangen, irreversiblen negativen Folgen wie Sichtbarkeit als trans*, Stigmatisierung, Gewalt, Diskriminierung und psychischem Leiden einhergeht. Erwachsene trans* Personen beschreiben die PubertĂ€t als die schlimmste Zeit in ihrem Leben. Oft hat allein die Hoffnung auf eine Behandlung sie vom Suizid abgehalten. Deshalb kann, wie auch der Ethik-Rat der Schweiz ausgefĂŒhrt hat, Nicht-Handeln ethisch ebenso fragwĂŒrdig sein wie Handeln, da in der PubertĂ€t durch die Verweigerung von Behandlungen irreversible VerĂ€nderungen eintreten. Die VolljĂ€hrigkeit abzuwarten ist somit keine neutrale Option.
UrteilsfĂ€hige Jugendliche, die hormonelle VerhĂŒtung nutzen, LehrvertrĂ€ge abschliessen, Töff fahren und Wein trinken dĂŒrfen, haben das Recht, ihr Leben unter Begleitung, AufklĂ€rung und Beratung von kompetenten Erwachsenen aktiv mitzugestalten.
Es ist erschreckend, dass sich die Forderungen der beiden Gesundheitsdirektor:innen gerade gegen die Gruppe besonders vulnerabler Jugendlicher richtet und ihnen das Leben noch schwerer macht als es ohnehin fĂŒr sie schon ist.
Medizinische Diagnosestellung und Behandlung sind zudem mit medizinischer Expertise im Einzelfall vorzunehmen und dĂŒrfen keine politischen Entscheide sein.
Udo Rauchfleisch & Elisha Schneider _ Vorstandsmitglieder queerAltern Region Basel
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PRIDE, POP & PERSPEKTIVEN: queerAltern in der BaZ
Wir freuen uns sehr, dass queerAltern Region Basel Teil der Themenzeitung «Wir sind Basel» war, die pĂŒnktlich zur Pride am 28. Juni 2025 der Basler Zeitung beigelegt wurde. Die Sonderausgabe feierte die Vielfalt unserer Stadt â mit BeitrĂ€gen zu Nachhaltigkeit, Familie, queeren Perspektiven und vielem mehr.
Eine ganze Doppelseite widmete sich dem Thema Queerness in der Region Basel â unter dem Titel «StĂ€rkung der Rechte queerer Menschen in Basel». Sie hob hervor, wie viel bereits erreicht wurde und welche Menschen hinter diesem Fortschritt stehen: etwa Evelyne Sturm, Co-Leiterin der Abteilung Gleichstellung und DiversitĂ€t Basel-Stadt, sowie Sim Eggler, Projektleitung LGBTIQ an der Fachstelle Gleichstellung. Gemeinsam mit vielen weiteren Engagierten haben sie Basel zu einem Vorreiter im Bereich Gleichstellung gemacht â mit dem kantonalen Gleichstellungsgesetz als Meilenstein.
Ein Ort der Sichtbarkeit und des gelebten Miteinanders ist seit jeher die Offene Kirche Elisabethen. Unter der Leitung von Pfarrer Frank Lorenz versteht sie sich als Regenbogenkirche und steht queeren Menschen mit Offenheit, SpiritualitÀt und SolidaritÀt zur Seite.
Auch wir durften Teil dieser Sichtbarkeit sein â mit einem RĂŒckblick auf unseren ESC-Abend, den wir im Rahmen der ESC-Woche organisiert haben. Unter dem Motto «Von ABBA bis Nemo: Queere Generationen im ESC-Spiegel»wurde nicht nur das grosse Finale gemeinsam geschaut â das begleitende Rahmenprogramm mit Podiumsdiskussion, queerem Rap-Act und feiernder Community zeigte eindrucksvoll, wie Musik verbinden kann: generationenĂŒbergreifend, respektvoll und voller Lebensfreude.
queerAltern Region Basel engagiert sich fĂŒr eine inklusive Alterspolitik. Mit monatlichen Stammtischen, kulturellen Veranstaltungen, Beratungen und Weiterbildungen schaffen wir RĂ€ume fĂŒr Sichtbarkeit, Austausch und SolidaritĂ€t â unabhĂ€ngig von Alter, GeschlechtsidentitĂ€t oder sexueller Orientierung.
đ Falls ihr die Sonderbeilage verpasst habt â sie liegt noch in ausgewĂ€hlten Treffpunkten und Kulturorten in Basel auf.
Lasst uns gemeinsam weiterhin Vielfalt leben und Gemeinschaft stĂ€rken. đłïžâđ
đ âWir sind Baselâ-Ausgabe online zum BlĂ€ttern
Seiten 12-13

Der Song und das Video »Gray« von Les Reines Prochaines - gewidmet queerAltern
đŹ Â Video GRAY ansehen
đ„ Youtube
đ§  Album SCISSOR*HOOD anhören
đ” Bandcamp
RĂCKBLICK
đ€ Eurovision Song Contest Finale 2025 âÂ
Queere Podiumsdiskussion & Public ViewingÂ
mit queerAltern Region Basel đ
 Â
AnlĂ€sslich des Eurovision Song Contests 2025 lud queerAltern Region Basel am 17. Mai zu einer Podiumsdiskussion ins kHaus Basel ein. Unter dem Titel «Von ABBA bis Nemo: Queere Generationen im ESC-Spiegel» diskutierten Vertreter:innen verschiedener Generationen ĂŒber queere ReprĂ€sentation im ESC und deren gesellschaftliche Bedeutung im Wandel der Zeit. đ
Auf dem Podium sprachen:
â Katha Baur, Dozent*in fĂŒr SozialpĂ€dagogik (keine Pronomen)
â Soukey, queere Rapperin (sie)
â Prof. Udo Rauchfleisch, Psychologe, Autor und queerAltern-Vorstandsmitglied (er)
â Dr. Fleur Weibel, Soziologin, Expertin fĂŒr Geschlechterforschung und DiversitĂ€t (sie)
Die GesprĂ€chsleitung ĂŒbernahm Josia Jourdan, Kulturjournalist, Content Creator und Kolumnist (er).
đ§ Die spannende Diskussion kann hier nachgehört werden:
đ Zum Podcast auf Spotify
Ein herzliches Dankeschön an QueerUp Radio fĂŒr die Aufzeichnung und UnterstĂŒtzung!

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